Nachhaltig lecker – Sommerzeit ist Eis-Zeit!

Global denken – lokal handeln!

Heute mal in Kürze ein sommerlicher Fairtrade-Tip:  Sommerzeit ist Eis-Zeit – die Fa. BEN & JERRY`S wirbt mit dem charmanten Slogan „PEACE, LOVE & ICE CREAM“ und die meinen das ernst.

Eiscreme

Zunächst mal ist dieses Eis einfach umwerfend lecker – so zum Beispiel „Baked Alaska –  mit Vanille-Eiscreme, zartschmelzenden Polarbären und einem Marshmallow-Strudel“ oder etwa „Fossil Fuel – Eiscreme mit Sahne, Schokoladenkeksen, Friedenssymbolen aus Kakaohaltiger Fettglasur und Schokolandensauce“ – und so geht das mit über  10 Sorten gerade weiter…

Hier ein Zitat aus der Produktbeschreibung: „Das BEN & JERRY`S 100-prozentige Fairtrade Engagement bedeutet, dass jede Zutat, die unter Fairtrade-Bedingungen erhältlich ist, wie Zucker oder Kakao, auch als solche bezogen wird.

Doch mal von Anfang an: Die Milch zur Herstellung der Eiscreme kommt von „happy cows“. Die EU thematisiert die artgerechte Nutztierhaltung von Hühnern und Schweinen – zum Glück!!- über Rinderhaltung, Milchviehhaltung wird wenig gesprochen und das muss man ändern. Mal wieder getreu dem WWF-Motto „Wir sind der Schwarm“ bitten wir Euch, die Kampagne hier zu unterstützen: http://www.happycows.eu/en/about-you

Für die Verpackung der Eiscreme wird ausschliesslich Papier verwendet welches aus nachhaltiger und umweltverträglicher Forstwirtschaft stammt – hier kooperiert BEN & JERRY`S mit dem „Forest Stewardship Council“ (https://ic.fsc.org/)

Dass die Eier für die Eiscreme von Hühnern kommen die in artgerechter Freilandhaltung leben und BEN & JERRYS in den USA der erste nationale Lebensmittelproduzent ist, der auf diesen Nachweis besteht, versteht sich fast von selbst.

 

Ok, es ist die etwas teurere Eiscreme aber für die Umsetzung der Idee PEACE, LOVE & ICECREAM kann man doch einen Euro mehr investieren – oder?

Schaut es Euch selber an – mitmachen lohnt sich 🙂

www.benjerry.de

Umweltschutzpolitik und social networking

WWF-Aktion „Wir sind der Schwarm“

Wenn Gruppen zwischen 20 und 100 Jugendlichen, zumeist aus naturwissenschaftlichen Oberstufenkursen, sich dazu entscheiden bei der Durchführung eines Blauen Studienfachprogrammes Meeresbiologie Ozeanographie und Ökologie während ihrer Klassenstudienfahrten ein- oder mehrtägige Freiwilligeneinsätze für Natur und Umwelt einzuplanen, so ist dies für uns immer wieder mit hohem Organisationsaufwand verbunden. Man sollte es kaum glauben, aber es ist alles andere als einfach die hochmotivierten jungen Leute wirklich zum Einsatz zu bringen  – sowohl auf regional-lokaler als auch auf Bundes- oder Landesebene bremsen überbürokratisierte Strukturen und teilweise auch schlichte Uninteressiertheit das freudige Engagement aus und auch bei national und international agierenden Tier- und Naturschutzorganisationen läuft unter „Mitmach-Aktion„oft nur ein Spendenaufruf oder das Angebot für eine Tier- oder Baumpatenschaft – sicherlich ebenfalls, aber eben nicht einzig sinnvoll.

fachprogramm_meeresbiologie_fischschwarm_aurelia_ev

Jedes Jahr haben wir hunderte von Teilnehmern an unseren Programmen die sich bei Aktionen von Flurbereinigungen, Strandsäuberungen, Bestandsaufnahmen, Renaturierungsarbeiten, Bau von Hege-, Pflege – und Bruteinrichtungen, Aufforstungsarbeiten oder Tierzählungen und auch im urbanen Bereich für Instandhaltungsarbeiten an Grünflächen,Parkanlagen und in sozialen Flächen beteiligen möchten und selbstverständlich werden wir auch 2013 unser Bestes geben, dies zu organisieren und geeignete Partner hierzu zu finden.

BLUEWORK soll natürlich nicht nur an ein oder zwei Tagen im Jahr stattfinden – ein tolles Beispiel dafür, wie man sich auch als social networker sinnvoll in die community für den Erhalt von Natur und Umwelt einsetzen kann, ist die aktuelle Aktion des  WWF „Wir sind der Schwarm“. Aktuellen Zahlen zufolge sind die europäischen Fischbestände im Jahr 2022 leergefischt, wenn die Politik hier nicht sofort einschreitende Maßnahmen ergreift. Politik ist nicht nur die Entscheidung einiger weniger – so auch das Motto „Wir sind der Schwarm“.

Sich aktiv an politischer Arbeit zu beteiligen war vielleicht noch nie so leicht wie heute – also hier der link zum WWF – BITTE WEITERSAGEN!: http://schwarm.wwf.de/#footer

 

Umweltpädagogik als Schülerwettbewerb

Ideen für BLUEWORK im Alltag

Umweltaktivismus kann überall und jederzeit stattfinden – wenn man sich die Entwicklung der strategischen Unternehmenskooperationen zum Beispiel des WWF ansieht, wird einem schnell bewußt, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich für Natur und Umwelt zu engagieren!

Wir alle sind als Konsumenten täglich in der Rolle als Entscheider – unsere Nachfragekultur regelt Markt und Angebot – doch über die Herstellung von Lebensmitteln, über Herkunft, Zucht und Anbau und auch über die Bedingungen der in diesem Bereich arbeitenden Menschen wissen wir im Allgemeinen viel zu wenig.

Augen auf beim Fischkauf

Augen auf beim Fischkauf © Michael Diefert / PIXELIO

 

In unserer Reihe BLUEWORK-volunteering organisieren wir deshalb nicht nur Einsätze zur Strandreinigung an internationalen Küstenregionen, in der Biotoppflege oder in Artenschutz-/monitoring-Projekten, sondern geben gerne Anregungen zur Planung unterrichtsbegleitender und „alltagstauglicher“ BLUEWORK-Projekte wie zum Beispiel:

Schau drauf was drin ist! – nachhaltig einkaufen und gesund essen

Firmen wie beispielsweise Edeka verpflichteten sich, auf das Angebot von Fischprodukten, welche aus nicht-nachhaltigem Fang oder nicht-nachhaltiger Zucht stammen, zu verzichten. Der Käse-Hersteller Adler-Edelcreme unterstützte das Alpenschutzprogramm des WWF welches unter anderem die Wiederansiedlung von heimischen Luchsen zum Ziel hatte. Das Unternehmen Costa Meeresspezialitäten unterzeichnete den Global Compact der Vereinten Nationen und erklärt damit offiziell seinen Willen, sich in Zukunft auf ökologische und soziale Standards zu verpflichten. Danone, der weltweit grösste Hersteller von Milchprodukten engagiert sich für den Anbau von gentechnikfreiem Mais und stellt als erste grosse Joghurtmarke bei der Herstellung von Bechern auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen um – hier werden nun 43 % weniger fossile Rohstoffe verbraucht und die Klimabilanz fällt um 25 % positiver aus! Das innovativste Konzept zum Thema „Transparenz und Nachhaltigkeit“ bietet mit Sicherheit die Firma followfish mit ihrem online-tracking-System kann jeder Käufer genau nachverfolgen, woher der Fisch kam, der verpackt hier vor ihm liegt. Das Regenwald-Projekt der Brauerei Krombacher brachte 4 Mio. Euro zum Schutz des Waldes im Kongobecken und das Gebiet hat seit 01.Juli 2012 nun als WWF-Projektregion den Weltnaturerbe-Status. Die Reihe lässt sich vielfältig fortführen und in unserer online-vernetzten Welt, haben wir nicht nur im Supermarkt um die Ecke und auf dem Wochenmarkt die Möglichkeit,  entsprechende Fragen nach Herkunft und Herstellung zu stellen, sondern können selbst über international handelnde Lebensmittelkonzerne im Internet erfahren, was wir wissen möchten…

nachhaltig einkaufen

nachhaltig einkaufen © Thorben Wengert / PIXELIO

 

Bei unserem Projekt „schau drauf was drin ist!“ geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler sich sich sowohl online als auch am lokalen Markt informieren über Zertifikate die im Zusammenhang mit Projekten der Nachhaltigkeit vergeben werden, über bestehendes Angebot; sie sollen eine Übersicht der Zertifizierungen recherchieren und informativ dokumentieren und schliesslich einen Wochen-Einkaufsplan erstellen, der selbst ein Zertifikat „einwandfrei nachhaltig“ verdient hat!  In Kürze  wird  ein Wettbewerb ausgeschrieben – gewinnen wird die Schulklasse, die die informativste und beste Website zum Thema „schau drauf was drin ist!“ präsentiert.

Wenn Ihr unter http://klassenfahrten-fachprogramme.de/ den newsletter bestellt, informieren wir Euch rechtzeitig zum Start des Wettbewerbes!

www.hypersmash.com